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Neues Sensorsystem misst Förderdruck von Kraftstoff

Oktober 2011
Knapper Bauraum verlangt nach platzsparenden Lösungen. Bei der Entwicklung eines neuen Drucksensors für die Messung des Förderdrucks bei Kfz-Kraftstoffsystemen gab die Forschungsgemeinschaft, bestehend aus mehreren Unternehmen und Instituten, aus diesem Grund der LPKF-LDS-Technologie den Vorzug. Das Ziel: Die Entwicklung eines störunempfindlichen Sensorsystems, das den Kraftstoff-Förderdruck bei Fahrzeugen zuverlässig ermittelt und drahtlos an eine Steuerung überträgt.
 
Sensorsystem
Der Drucksensor kommt ohne störungsanfällige Kabel und Steckverbinder aus und spart dadurch Platz und Gewicht. Quelle: A. Raymond GmbH und Co. KG
Die Messergebnisse tragen dazu bei, Verluste in der Kraftübertragung zu vermindern. Ein effizientes Nebenaggregate-Management verbessert die Energieausnutzung und verringert Emissionen. Zentrales Element dieses Energie-Managements ist ein von einer Forschungsgemeinschaft unter der Projektträgerschaft der VDI/VDE-IT entwickelter Drucksensor. Die Besonderheit des Sensors: Bei dem Sensor wurde auf störungsanfällige Kabel und Steckverbinder verzichtet, was Platz und Gewicht spart. Da sich das System autark mit kinetischer Energie aus dem Vibrationsspektrum des Motors versorgt, konnte auf Verkabelung komplett verzichtet werden.

Realisiert wurde das Sensorsystem, indem die Teilgruppen Drucksensor, Mikrocontroller und Funkmodul zu einem kompakten MID-Package zusammengefasst wurden, während der Mikrogenerator als eigenständige Baugruppe erhalten blieb. Sensor, Controller und Funkboard sind mittels LDS-Umverdrahtung in einem Kunststoffgehäuse elektrisch miteinander verbunden und gleichzeitig nach außen geschützt.

Die Projektbeteiligten –  die Unternehmen GEMAC, EPCOS und A. Raymond sowie die Institute HSG-IMAT und HSG-IMIT – haben nach Einschätzung von Dr. Martin Kurth (A. Raymond GmbH, nachzulesen in PLUS 2/2011, S. 400 ff.) ein voll funktionsfähiges und praxistaugliches Konzept eines energieautarken MID-Drucksensors realisiert.
 
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